Mutsprünge

Mutsprünge! Nur wer wagt, gewinnt!

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Manchmal im Leben, da brauchst du Mut! Großen Mut, der dir hilft, auch so manchen Sprung zu wagen. So manchen Mutsprung! Viele Mutsprünge! Du weißt sicher, was ich damit meine: Den Sprung über Hindernisse, Abgründe, Enttäuschungen, Ängste und Unsicherheiten hinweg von einer Wirklichkeit hinein in eine neue.  Zum Springen brauchst du Mut! Wenn du aus großer Höhe ins Wasser springst, sind da die Angst vor dem Fall und die Fragen: Wo werde ich eintauchen? Kann ich mich verletzen? Werde ich wieder auftauchen? Wenn du über ein Hindernis springst, kannst du dir nie sicher sein, ob du es wirklich überwindest oder daran scheiterst und verletzt liegenbleibst! Wer über Abgründe hinwegspringt, kann sich nicht sicher sein, dass er dabei nicht in die Tiefe stürzt.
 

Jeder Sprung bedeutet Selbstüberwindung

Jeder Sprung bedeutet letztendlich Unsicherheit. Du verlässt deinen sicheren Stand, den festen Boden unter den Füßen und überlässt dich der Luft, dem Fallen, dem Nichts. Du musst dabei meist etwas zurücklassen und weißt nicht, ob es dir nicht nachher fehlen wird oder du die Entscheidung bereust. Ohne Wagnis geht nichts im Leben. Jedes Wagnis erfordert Mut. Wenn du dich immer von deinen Ängsten leiten lässt, wird das Leben an dir vorbeiziehen. Wenn du deine Mutsprünge am Weg verweigerst, kommst du nicht weiter. Du bleibst irgendwo verzweifelt liegen, wächst nicht mehr weiter und verkümmerst vielmehr in der Verweigerung.
 

Tun, wonach mein Herz heftig verlangt!

Ich lese, dass das Wort MUT vom mittelhochdeutschen muoten und althochdeutschen muotōn kommt, was soviel heißt wie begehren und heftig nach etwas trachten, verlangen. Ich denke mir, das passt gut zu den Sprüngen, die das Leben von mir und dir fordert. Wenn du etwas wirklich willst, wenn du heftig danach begehrst, etwas zu tun, etwas zu schaffen, etwas zu überwinden oder von etwas frei zu werden, wirst du auch die Kraft und den Mut dazu finden, es zu tun.
 

Unerschrockenheit und Tapferkeit

Wenn du unbedingt einen Berg besteigen willst, wirst du danach trachten, dieses Abenteuer zu verwirklichen. Zuerst wirst du prüfen, ob es machbar, sinnvoll und verantwortbar ist. Wenn du dir danach noch immer sicher bist, dass du es willst, musst du dich darauf vorbereiten, um dann, wenn die Zeit da ist, ohne Zögern aufzubrechen. Vielleicht heißt es dann, allen Mut zusammenzunehmen, um es zu wagen. Mut bedeutet dann Unerschrockenheit, Tapferkeit, Opferbereitschaft und „sich trauen“. Sei es, dass du dein Leben selbst gestalten willst, dich auf einen neuen Lebensabschnitt einlässt, eine Partnerschaft eingehen, einen Schritt hinein in größere Selbstständigkeit machen willst: Immer brauchst du Mut, Vertrauen und Selbstüberwindung, um das Alte zu verlassen und den Sprung zu wagen.
 

Es gibt keine Garantie für das Leben!

„Nur wer wagt, gewinnt!“ so heißt es. Aber gibt es nicht viele, die abgestürzt sind, weil sie zu viel gewagt haben? Ja, die gibt es. Es gibt aber auch die, die gar nichts wagen und die trotzdem – oder eben deshalb – abstürzen im Sinne eines verkümmerten, ängstlichen oder unerfüllten Lebens. Es gibt keine Garantie für das Leben. Weder für die Wagemutigen noch für die Zauderer, weder für die Glaubenden noch für die Zweifler.
 

Keine sinnlosen Mutproben!

Es geht auch nicht darum, anderen oder mir selber Mut zu beweisen. Es geht auch nicht um leichtfertige und verantwortungslose Risikofreude. Es geht, so meine ich, zuerallerst darum, zu tun, was zu tun ist. Zu wagen, was ansteht. Zu verwirklichen, was reif ist. Da ist es schön, dass im Wort Mut all diese Fragen mitschwingen: Wohin zieht es mich? Welche Sehnsucht erfüllt mich? Wonach verlangt mich bis in die Tiefen meiner Seele? Was ist mir wichtig? Was gehört zu mir und will und muss von mir gelebt und verwirklicht werden? Erinnere dich: Was hast du in diesem Sinne schon geschafft? Welche großen Mutsprünge hast du schon hinter dir? Es macht keinen Sinn, irgendwelche Mutproben vor anderen abzulegen. Das geht letztendlich immer in die Hose. Es macht aber Sinn, ein Leben lang Mut zu proben und ihn einzuüben – auch in den kleinen Dingen. Zu dem stehen, was man sagt. Widerspruch wagen, auch wenn man dafür schief angesehen wird. Die eigene Überzeugung leben, auch wenn dies Nachteile bringt.
 

Große Entscheidungen fordern Mutsprünge!

Die großen Entscheidungen des Lebens, die gehen meist nicht ohne Sprünge, ohne Mutsprünge. Ohne diesen kurzen, erschreckenden Moment, in dem du die alten Sicherheiten loslassen musst und dich für einen Bruchteil der Sekunde im leeren Raum befindest, bevor Füße und Hände wieder Tritt und Halt finden oder du dich aufgefangen weißt. Das kann erschreckend sein. Furchterregend. Die berühmte Schrecksekunde, in der du meinst, es wäre aus und vorbei. Gott sei Dank sind die meisten unserer Entscheidungen nicht so dramatisch. Und Gott sei Dank müssen wir nicht alle dieselben Abenteuer bestehen oder in der realen Welt Berge besteigen, Klippen überwinden und über Abgründe springen. Aber dort, wo das Leben uns im übertragenen Sinn zu diesen Abenteuern und Mutsprüngen führt und einlädt – oder manchmal gar zwingt -, dort ist es wichtig, dass wir etwas wagen.
 

Mut und glaubendes Vertrauen!

Das Leben führt uns. Wir können ihm vertrauen. Als Mensch, der sich gottverbunden erfährt, möchte ich es so sagen: Das Leben verlangt deshalb Mutsprünge von uns, weil Gott uns etwas zutraut. Weil Gott will, dass wir weiterwachsen, dass wir uns entwickeln, dass wir nicht in den Problemen stecken bleiben, sondern sie überwinden. Ich glaube, dass Gott uns herausfordert, immer mehr ins Vertrauen zu finden und darauf zu hören, was er uns sagt! Und das niemals, weil er uns benützen möchte für seine eigenen Zwecke. Sondern weil er uns liebt und uns dorthin führen will, wo unser Wesen zum Blühen und unsere Bestimmung zur letzten Vollendung gelangen kann.
 

Auch der Glaube verlangt Mutsprünge!

Auch der Glaube verlangt Mutsprünge. Immer wieder fragen: Wer bin ich? Erkennen, was mein Weg ist. Hören, was mein Herz, meine Seele, mein göttliches Wesen, mein innerster Kern mir sagt! Und es dann tun! Ganz gleich, wie andere urteilen. Unabhängig davon, wie andere es deuten. Einfach und frei das tun, von dem du spürst, dass es richtig ist. Dass es ansteht! Dass der Weg nur so weitergeht, willst du dir und deiner Berufung treu bleiben. Sicherheiten gibt es nie! Aber wer nie wagt, verliert! Mit Sicherheit! Vor allem sich selbst!  
 

Tue es!

“Frage dich in jeder schwierigen Situation: Was würde der stärkste, mutigste, liebevollste Teil meiner Persönlichkeit jetzt tun? Und dann tue es. Tue es richtig. Und zwar sofort.”

Dan Millman

 
 
 
 
 

5 Thesen für Mutige von Heini Staudinger

  Einen Tag nach meinem Blogeintrag habe ich diese “5 Thesen für Mutige” von Heini Staudinger auf you tube gefunden. Viel Freude damit! https://www.youtube.com  
 

Mutmacherei

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